Marcel Koller: Die EM-Qualifikation 2016 ist kein Selbstläufer für Österreich

By | 18. Mai 2014
Marcel Koller: Die EM-Qualifikation 2016 ist kein Selbstläufer für Österreich

Foto: Steindy / Wikimedia

Nach der verpassten Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien sind alle Blick in Österreich auf die bevorstehende EM-Qualifikation gerichtet. Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller hat nun jedoch die Erwartungshaltung für die im Herbst beginnenden Qualifikation kritisiert, diese sei für Österreich trotz neuer Rahmenbedingungen kein Selbstläufer.

An der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich werden erstmals in der Geschichte des Turniers 24 Mannschaften teilnehmen, acht mehr als in der Vergangenheit. Dadurch wird auch die Qualifikation für die EM-Endrunde etwas leichter, vor allem kleinere Teams erhoffen sich dadruch einiges. Auch in Österreich blickt man optimistisch auf die EM-Qualifikation 2016, die Alpenreublik hat die Teilnahme an der WM 2014 nur knapp verpasst und möchte im Herbst erneut voll angreifen.

Nationaltrainer Marcel Koller warnt jedoch davor die Qualifikation aufgrund der angepassten Rahmenbedingungen als Selbstläufer zu betrachten:

Wir wollen alle dabei sein und denken, dass wir das auch können. Die Spieler dürfen aber nicht glauben, wir müssen jetzt so was von locker mit dabei sein. Diese Quali wird auf Messers Schneide ablaufen. Wenn wir nur bei einem Spiel das Gefühl haben, wir können locker reingehen, dann wird es nicht reichen

Österreich trifft in der Qualifikationsgruppe G neben Schweden und WM-Teilnehmer Russland auch auf Liechtestein, Moldau und Montenegro. Den Auftakt werden die ÖFB-Kicker am 8. September im Heimspiel in Wien gegen Schweden bestreiten.

Laut Koller gibt es keinen Favoriten in der Gruppe, dennoch warnt er vor Mannschaften wie Montenegro:

Ein absoluter Topfavorit ist nicht dabei, aber Montenegro kann locker mit uns mitspielen

Das David Alaba & Co.  sich jedoch auf dem richtigen Weg befinden und welches Potenzial in der Mannschaft steckt hat das Freundschaftsspiel im März diesen Jahres gegen dem WM-Vierten Uruguay bewiesen, als man sich in einer ansehnlichen Partie 1:1 Unentschieden trennte.

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