Cesare Prandelli bleibt bis EM 2016 Nationaltrainer in Italien

By | 26. Mai 2014
Cesare Prandelli steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung in Italien

Foto: Football.ua / Wikimedia

Bereits Ende März hatte es sich angekündigt und nun ist es offiziell. Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli hat kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien seinen Vertrag mit dem italienischen Fußballverband FIGC vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Damit wird der 56-jährige die Azzurri auch zur EM 2016 nach Frankreich führen.

Lange wurde darüber spekuliert und herrscht endlich Gewissheit, Cesare Prandelli wird Italien auch nach der Fußball-WM in Brasilien trainieren. Eine wirklich Überraschung ist die Vertragsverlängerung des 56-jährigen mit dem italienische Fußballverband FIGC nicht, beide Seiten hatten sich zu Letzt in diese Richtung geäußert.

Neben einer Gehaltserhögung von 1,7 auf zwei Millionen Euro pro Jahr, soll sich Prandelli künftig auch verstärkt um den Nachwuchsbereich in Italien kümmern. Prandelli äußerte sich heute auf einer Pressekonferenz im WM-Trainingslager der Italiener in Coverciano wie folgt dazu:

Ja, es ist offiziell, ich habe bis zum Ende der UEFA EURO 2016 unterschrieben

Wie konkret diese neue Rolle aussieht wollte er indes noch nicht verraten:

Ich möchte keine weiteren Details bekanntgeben, da wir viele andere wichtige Dinge zu erledigen haben. m September werden wir über die Pläne und Projekte der Zukunft reden. Ich hatte schon vor ein paar Monaten zugestimmt, meine Arbeit fortzusetzen, wir haben nun die Zeit genutzt, um die Details des Vertrags auszuarbeiten

Prandelli folgte nach dem WM-Debakel von 2010 in Südafrika auf Marcello Lippi. Er hatte das Team bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine bis ins Finale geführt, wo es mit 0:4 gegen Weltmeister Spanien verlor. Im Halbfinale hatte die Squadra Azzurra mit 2:1 gegen Deutschland gewonnen.

Italien trifft in der EM-Qualifikation 2016 in der Gruppe H neben WM-Teilnehmer und Nachbar Kroatien auch auf Aserbaidschan, Bulgarien, Malta und Norwegen.

Hinterlass uns einen Kommentar