EM 2016: Übernimmt Antonio Conte die italienische Nationalmannschaft?

By | 17. Juli 2014
EM 2016: Übernimmt Antonio Conte die italienische Nationalmannschaft?

Foto: juventus.com

Antonio Conte ist überraschend als Trainer von Juventus Turin zurückgetreten. Wie der italienische Rekordmeister am Dienstag mitteilte hat man sich einvernehmlich mit dem 44-jährigen auf eine Vertragsauflösung verständigt. Gerüchten zu Folge könnte Conte die Nachfolge von Cesare Prandelli als italienischer Nationaltrainer antreten und damit die Squadra Azzurra in die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 führen.

Die Aufregung nach dem vorzeitigen WM-Aus in Brasilien war groß in Italien, neben Nationaltrainer Cesare Prandelli trat auch Verbandschef Giancarlo Abete unmittelbar nach dem Ausscheiden zurück. Viel Zeit bleibt dem italienischen Fußballverband FIGC jedoch nicht um sich neu Aufzustellen, denn Anfang September beginnt bereits die EM-Qualifikation 2016.

Mit dem Rücktritt von Antonio Conte als Cheftrainer bei Juventus Turin kommt nun wieder etwas Bewegung in die Suche nach einem Nachfolger für Prandelli. Der 44-jährige hat am Dienstag bekannt gegeben, dass sein Vertrag in Turin einvernehmlich aufgelöst wurde. Laut der Gazzetta dello Sport war es zuletzt wegen Uneinigkeiten bei Transfers zum Streit zwischen Trainer und der Vereinsführung gekommen. Conte wollte demnach den Kolumbianer Juan Cuadrado und Chiles Stürmer Alexis Sanchez verpflichten, beides kam jedoch nicht zustande.

Doch die fehlende sportliche Perspektive soll nicht der einzige Grund für den Rücktritt sein, anscheinend soll Conte die italienische Nationalmannschaft übernehmen. Der ehemalige Nationalspieler gilt als Favorit beim FIGC und könnte Anfang August bereits offiziell vorgestellt werden. Von 1994 bis 2000 absolvierte Conte insgesamt 20 Länderspiele für Italien und wurde 1994 Vize-Weltmeister und 2000 Vize-Europameister mit der Squdra Azzurra.

Italien trifft in der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in der Gruppe H neben WM-Teilnehmer Kroatien auch auf Aserbaidschan, Bulgarien, Malta und Norwegen.

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