Xavi tritt aus spanischer Nationalmannschaft zurück

By | 5. August 2014
Xavi tritt aus spanischer Nationalmannschaft zurück

Foto: Дмитрий Неймырок / Wikimedia

Xavier Hernandez wird zukünftig nicht mehr für die spanischen Nationalmannschaft spielen, dies gab der Mittelfeldspieler vom FC Barcelona heute bekannt. Der 34-jährige ist damit knapp vier Wochen nach dem vorzeitigen WM-Aus in Brasilien zurückgetreten und wird der Furia Roja somit auch in der EM-Qualifikation 2016 nicht zur Verfügung stehen.

Die Zeit nach Welt- bzw. Europameisterschaften ist stets ein „guter“ Zeitpunkt um seine Nationalmannschaftskarriere zu beenden, dies dachte sich nicht nur Philipp Lahm sondern auch Xavi Hernandez. Der 34-jährige Mittelfeldspieler hat heute bekannt gegeben zukünftig nicht mehr für die Furia Roja zu spielen. Der Weltmeister von 2010 Europameister von 2008 und 2012 absolvierte das letzte seiner 134 Länderspiele (11 Tore) damit bei der WM-Endrunde in Brasilien, wo der Titelverteidiger bereits in der Vorrunde ausgeschieden war.

Xavi äußerte sich wie folgt zu dieser Entscheidung:

Ich verlasse die Nationalmannschaft, meine Etappe ist beendet. Ab heute bin ich aber Fan. Ich gehe glücklich, ich wünsche der Nationalmannschaft das Allerbeste

Bereits unmittelbar nach dem spanischen WM-Aus wurde über einen Rücktritt des Barca-Stars spekuliert. Bei der WM 2014 kam er lediglich im ersten Gruppenspiel bei der 1:5 Niederlage gegen die Niederlande zum, in den beiden folgenden Partien gegen Chile und Australien wurde er von Nationaltrainer Vicente del Bosque nicht mehr berücksichtigt.

Sein Debüt für Spanien gab der 1,70m kleine Spielmacher vor rund 15 Jahren Trainer Jose Antonio Camacho im November 2000, auch damals hieß der Gegner Niederlande. Darüber hinaus ist hat der gebürtige Katalone seit 1998 insgesamt neun Länderspiele (2 Tore) für die Auswahl Kataloniens bestritten. Neben den beiden EM-Erfolgen 2008 und 2010, sowie wie dem WM-Titel 2010 gewann Xavi mit Spanien bei dem Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Silbermedaille.

Spanien wird damit in der EM-Qualifikation 2016 auf einen langjährigen Leistungsträger im Mittelfeld verzichten müssen, die Iberer treffen in der Gruppe C neben die Ukraine auch auf Weißrussland, Luxemburg, Mazedonien und die Slowakei. Am 8. September wird man die Qualifikation mit einem Heimspiel gegen Mazedonien eröffnen.

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