EM-Qualifikation 2016: Vorschau und Analyse der Gruppe C

By | 16. August 2014
EM-Qualifikation 2016: Vorschau und Analyse der Gruppe C

Foto: em2016-frankreich.net

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat aus deutscher Sicht ein sehr erfreuliches Ende gefunden, doch mit der EM 2016 steht bereits die nächste große (Fußball)Sportveranstaltung an. Für einige Mannschaften wird die EM 2016 ein wichtiges Event sein, unter anderem auch für den Titelverteidiger Spanien, der bei der WM 2014 bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste. Erfahrt hier alles über die EM-Qualifikationsgruppe C! Wer sind die Favoriten? Wer sind die Außenseiter?

Für die EM 2016 muss sich Spanien trotz der Titelverteidigung vorab qualifizieren, und zwar ist man der Gruppe C zugeordnet worden. In dieser Gruppe trifft Spanien auf die Ukraine, die Slowakei, Weißrussland, Mazedonien und Luxemburg – Beginn der Qualifikationsphase ist im September dieses Jahres.

Spanien: Die junge Generation muss übernehmen

Zunächst einmal zur Situation der Spanier, deren goldene Generation rund um Xavi, Iniesta und Casillas kurz vor dem Ende steht. Casillas könnte Real Madrid verlassen, Xavi steht vor einem Wechsel in die USA und Iniesta kommt nicht mehr an das Niveau heran, das ihn zur EM 2008 oder WM 2010 ausgezeichnet hat.

Dennoch bleibt den Spanier ein Kern sehr guter Spieler, der um einige sehr starke Talente erweitert werden kann. Zu den Stars, die auch weiterhin für die spanische Nationalmannschaft spielen werden, gehören unter anderem Sergio Romas, Gerard Piqué, Sergio Busquets, Cesc Fàbregas oder Fernando Torres.

Allerdings werden in Zukunft auch junge Spieler wie Javi Martínez, Thiago Alcántara, David de Gea, Koke, Isco und Diego Costa im Fokus stehen, sodass Spanien keineswegs Angst und Bange sein muss, wenngleich die neuen Spieler erst noch beweisen müssen, dass sie die Verantwortung tragen können.

Favoriten auf die direkte Qualifikation zur EM 2016

Angesichts der Tatsache, dass Spanien auf jeden Fall problemlos eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen kann und die Gegner in der EM-Qualifikation keine europäischen Größen darstellen, sollte es für Spanien kein Problem sein, die Gruppe zu gewinnen und 2016 in der Endrunde zu stehen.

Die schwierigsten Gegner in der Qualifikation dürften die Ukraine und Weißrussland sein, wobei diese definitiv nicht das spielerische und kadertechnische Niveau der Spanier erreichen können. Nichtsdestotrotz ist davon auszugehen, dass entweder die Ukraine oder Weißrussland den direkten Einzug in die EM-Endrunde schaffen werden und das übrige Team als Drittplatzierter der Gruppe in der Relegation antreten muss.

Unter Umständen kann es die Slowakei schaffen, ebenfalls ein Wörtchen um die Qualifikation mitzureden, sodass ein Dreikampf um den verbleibenden Platz sowie den Platz in der Relegation durchaus als Möglichkeit erscheint.

Die Außenseiter in der EM-Qualifikationsgruppe C

Die übrigen Teams der Gruppe C sind Mazedonien und Luxemburg, die aller Voraussicht nach chancenlos ausscheiden werden. Beide Teams waren noch nie bei einer EM- oder WM-Endrunde dabei, und auch trotz des neuen Formats mit 24 statt 16 Teilnehmern sind die Chancen sehr gering, dass dies passieren wird.

Für Mazedonien und Luxemburg dürfte es vor allem darum gehen, möglichst wenig Gegentore zu fangen und für den einen oder anderen positiven Akzent im Angriff zu sorgen. Ansonsten wird es kaum Möglichkeiten geben, um sich gegen die stärkeren Konkurrenten durchzusetzen, die die Teilnahme an der EM-Endrunde 2016 unter sich ausspielen dürften. Allen voran natürlich Spanien, das als klarer Favorit in die Qualifikation geht.

Vorschau und Analyse der EM-Qualifikationsgruppen

Wer sind die Favoriten? Wer sind die Außenseiter in der EM-Qualifikation 2016? Erfahrt hier alles zu den einzelnen Gruppen, bis zum Start der Qualifikation Anfang September werden wir alle neun Gruppen genauer unter die Lupe nehmen.

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