DFB-Team: Die Stimmen zur historischen Niederlage gegen Polen

By | 11. Oktober 2014
DFB-Team: Die Stimmen zur historischen Niederlage gegen Polen

Foto: getty images

Die 0:2-Niederlage der DFB-Elf gegen Polen kam sicherlich nicht nur für viele Fans und Experten überraschend, auch Bundestrainer Joachim Löw und die Spieler zeigten sich nach der historischen Pleite verdutzt.

18x gab es bisher das Duell zwischen den beiden Nachbarn Polen und Deutschland und bis heute musste sich die DFB-Elf nie geschlagen geben, im 19 direkten Aufeinandertreffen kassierte Weltmeister Deutschland seine erste Niederlage gegen die Weißen Adler. Besonders bitter, es war die erste Pflichtspielniederlage nach dem EM-Aus vor zwei Jahren gegen Italien, ausgerechnet im gleichen Stadion wie 2012, im Warschauer Nationalstadion.

Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich nach der Niederlage wie folgt zu der Leistung seiner Mannschaft:

Klar, bin ich enttäuscht. Aber eigentlich kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Höchstens den, dass wir mit unseren Chancen zu fahrlässig umgegangen sind

Löw glaubte bis zum Schluss daran, dass sein Team nochmals zurückkommt, vor allem nach den Einwechslungen von Julian Draxler und Lukas Podolski:

Da hatte ich das Gefühl, dass wir ins Spiel zurückfinden. Wir haben gut nach vorne gespielt und hatten unsere Chancen

Der 54-jährige blickte jedoch bereits unmittelbar nach Abpfiff auf die kommende Partie gegen Irland:

Jetzt müssen wir die Kräfte sammeln und dann werden wir das Spiel am Dienstag gegen Irland gewinnen

Auch Kapitän Manuel Neuer zeigte sich trotz der 0:2-Pleite „zufrieden“ mit der Leistung der DFB-Elf und vor allem selbstkritisch:

Die Niederlage war vermeidbar. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht. Wenn wir in Führung gehen, gewinnen wir auch. Beim ersten Gegentor komme ich zu spät, mein Fehler

Debütant Karim Bellarabi gehörte zu den stärksten deutschen Spielern, war dennoch enttäuscht mit dem Ausgang der Partie:

Wir hatten uns vorgenommen, drei Punkte zu holen. Leider hat es nicht gereicht. Jetzt müssen wir am Dienstag gegen Irland gewinnen

 

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