EM-Qualifikation 2016: Iwajlo Petew wird neuer bulgarischer Nationaltrainer

By | 18. Dezember 2014

Die bulgarische Nationalmannschaft droht bereits nach vier absolvierten EM-Qualifikationsspielen die EM-Endrunde 2016 in Frankreich zu verpassen. Luboslav Penev trat Mitte November als Nationaltrainer zurück, mit Iwajlo Petew hat der bulgarische Fußballverband kurz vor Jahresende einen neuen Trainer gefunden.

Vier Spiele, vier Punkte und 4:5 Tore, die Bilanz der bulgarischen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation 2016 ist sehr ernüchternd. Zuletzt kam man zu Hause nicht über ein mageres 1:1-Unentschieden gegen den Fußballzwerg Malta hinaus. Der Rückstand auf die Plätze 1 und 2 (Italien und Kroatien) beträgt bereits sechs Punkte, auch Platz 3 (Norwegen) ist bereits fünf Zähler entfernt.

Vor dem Hintergrund der sportlichen Misere trennte sich der bulgarische Fußballverband (BFS) Mitte November von seinem bisherigen Trainer Luboslav Penev, mit Iwajlo Petew hat der BFS noch vor dem Jahreswechsel einen neuen Nationaltrainer verpflichten können. Petev wird offiziell zum 1. Januar 2015 das Amt antreten und erhält einen 3-Jahresvertrag. Auf der gestrigen Pressekonferenz äußerte er sich wie folgt zu seinem neuen Engagement:

Ich bin stolz darauf, künftig die bulgarische Nationalmannschaft betreuen zu dürfen. Ich werde alles versuchen, damit wir in den kommenden Spielen der EURO Qualifiers möglichst viele Punkte holen

Der 39-jährige ist kein Unbekannter in Europa und gewann mit PFC Ludogorets Razgrad 2012 und 2013 die Meisterschaft in Bulgarien. Penew war zuletzt Trainer in Zypern bei AEL Limassol. Sein erstes Pflichtspiel als bulgarischer Nationaltrainer wird Petew am 28. März 2015 gegen Vize-Europameister Italien bestreiten.

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