Weltfußballer des Jahres: Manuel Neuer muss sich Cristiano Ronaldo geschlagen geben

By | 13. Januar 2015
Weltfußballer des Jahres: Manuel Neuer muss sich Cristiano Ronaldo geschlagen geben

Foto: Steindy / Wikipedia

Die Erwartungen vor der Wahl des Weltfußballer des Jahres waren groß in Deutschland, viele Fans und Experten hatten Manuel Neuer eine echte Siegchance eingeräumt. Am Ende musste sich der Weltmeister jedoch, erwartungsgemäß, Cristiano Ronaldo geschlagen geben. Neuer landete hinter Lionel Messi sogar nur auf Rang 3.

Der alte Weltfußballer des Jahres ist auch der Neue. Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid hat sich bei der FIFA-Wahl gestern Abend in Zürich gegen Bayern-Torwart Manuel Neuer und Lionel Messi vom FC Barcelona durchgesetzt. Der Portugiese erhielt die Auszeichnung damit bereits zum dritten Mal nach 2008 und 2013. Insgesamt 37,66 Prozent der Stimmen fielen auf CR7, Messi bekam 15,76 Prozent und Neuer 15,72 Prozent. Vor allem die Tatsache, dass Neuer hinter Messi landete dürfte viele enttäuschen, wurde im Vorfeld noch darüber spekuliert ob der Münchner als erster Torwart in der Geschichte den Titel einheimsen kann. Cristiano Ronaldo äußerte sich wie folgt zu seinem Triumph:

Es war ein unvergessliches Jahr. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich gewählt haben

Der 29-jährige Stürmer, der 2014 mit Real Madrid die Champions League gewonnen hat und dazu 17 Tore beisteuerte, ist laut Neuer ein verdienter Sieger:

Er hat Spiele allein entschieden, über seine Tore brauchen wir nicht zu sprechen. „Er ist ein Weltklassefußballer – und das weiß jeder von uns

Damit bleibt Lothar Matthäus weiterhin der einzige deutsche Nationalspieler/Profi der diese Auszeichnung jemals erhielt. Ein Jahr nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft wurde Lothar Matthäus als bester Spieler der Welt ausgezeichnet. Matthäus, der zu dieser Zeit beim italienischen Club Inter Mailand spielte, setzte sich gegen den Franzosen Jean-Pierre Papin und den Engländer Gary Lineker durch.

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