Joachim Löw konzentriert sich voll und ganz auf die EM 2016

By | 22. Juli 2015
Bundestrainer Joachim Löw

Steindy / Wikimedia

Kommenden Samstag findet im russischen St. Petersburg die Auslosung der WM-Qualifikation 2018 statt. Bundestrainer Joachim Löw wird nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen, der 55-jährige hat seine Absage damit begründet, dass er sich voll und ganz auf die entscheidenden Spiele in der EM-Qualifikation 2016 im Herbst konzentrieren möchte.

Als amtierender Weltmeister-Coach ist Bundestrainer Joachim Löw quasi dazu verpflichtet an der Auslosung der WM-Qualifikation 2018 kommenden Samstag in St. Petersburg teilzunehmen. Doch Löw hat heute nun seine Teilnahme an der Veranstaltung im Vorfeld abgesagt, der 55-jährige legt derzeit einen ganz klaren Fokus auf die laufenden EM-Qualifikation 2016, in der Deutschland noch nicht „über dem Berg“ ist, und äußerte sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur wie folgt dazu: „Im Moment beschäftige ich mich einzig und allein mit der Qualifikation für die Europameisterschaft, im Herbst gehen wir in die entscheidende Phase. Priorität hat für uns derzeit das Turnier in Frankreich, die WM ist noch weit weg“. Als Löw-Vertreter werden demnach Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff und  DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock an der Auslosung am kommenden Samstag teilnehmen. Aber auch für Bierhoff steht derzeit die EM 2016 im Vordergrund, wobei die strategischen Planungen für die WM 2018 weiter vorangetrieben werden müssen so Bierhoff: „Sportlich steht für uns die Europameisterschaft im Fokus, doch unsere organisatorischen Planungen gehen natürlich über das Jahr 2016 hinaus“.

Das DFB-Team liegt derzeit in der Gruppe D nach sechs absolvierten Spielen „nur“ auf dem zweiten Platz hinter Spitzenreiter Polen. Der Rückstand auf Robert Lewandowski & Co. beträgt jedoch nur einen Zähler, wobei der Vorsprung auf Rang 3 (Schottland) ebenfalls nur zwei Punkte beträgt.

Am 4. September steht das wichtige Heimspiel in Frankfurt gegen Polen an, mit einem Sieg könnte sich der Weltmeister die Tabellenführung zurückholen. Drei Tage später müssen Thomas Müller & Co. auswärts gegen Schottland ran.

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