DFB-Team: Mario Gomez will seine Chance nutzen

By | 11. November 2015

Mario Gomez steht unmittelbar vor seinem Comeback in der deutschen Nationalmannschaft. Der 30-jährige Angreifer von Besiktas Istanbul wurde von Bundestrainer Joachim Löw für die beiden Testspiele gegen Frankreich (13.11) und die Niederlande (17.11) berufen. Gomez möchte diese beiden Spiele nutzen und sich somit dem Bundestrainer auch für die EM-Endrunde kommendes Jahr empfehlen.

Über einem Jahr nach seinem letzten Länderspiel (2:4 gegen Argentinien) und mehr als drei Jahre nach seinem letzten Länderspieltor für die DFB-Auswahl (2:1 gegen die Niederlande) steht Mario Gomez unmittelbar vor seiner Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft. Mit starken Leistungen und vor allem Toren hat der 30-jähirge in den letzten Wochen auf sich aufmerksam gemacht, Gomez hat nach seinem Wechsel vom AC Florenz zu Besiktas Istanbul wieder zur alten Stärke zurückgefunden und in der laufenden Saison 8 Treffer in 12 Spielen erzielt.

Für Gomez ist dies jedoch erst der Anfang wie er vor dem Länderspiel am Freitag gegen Frankreich bekannt gab: „Ich habe wieder Spaß am Fußball, das hier ist ein Anfang. Das kann ich genießen. Aber ich habe noch viel vor mir“. Gomez meint damit die EM 2016 kommendes Jahr in Frankreich: „Die EM wäre eine geile Sache“.

Nach dem Rücktritt von Miroslav Klose nach der WM 2014 klafft im deutschen Angriff eine große Lücke und diese, so Gomez, könnte dieser wieder schließen: „Ich will wieder sportliche Schlagzeilen schreiben. Spieler, die den tödlichen Pass spielen können, hat Deutschland genügend, aber in manchen Spielen hätte ein Stürmer gutgetan. Man merkt häufig erst, was einer wert ist, wenn er fehlt. Ich sage nicht: Deutschland braucht mich. Sondern: Deutschland kann immer einen echten Stürmer gebrauchen. Einen Spieler, dessen erste Qualität ist, Tore zu erzielen. Der im Sechzehner da ist. Der die Assists der kreativen Spieler veredeln kann“.

Das Gomez gegen Frankreich und/oder die Niederlande Einsatzzeiten bekommt dürfte außer Frage stehen, die Frage ist nur wie viele und was macht er daraus? Bundestrainer Joachim Löw zeigt sich vor den beiden Länderspielen optimistisch: „Er hat eine gute Körpersprache, körperliche Fitness und das Selbstbewusstsein, in vielen Spielen getroffen zu haben. Er traut sich sehr viel zu“.

Hinterlass uns einen Kommentar