Joachim Löw: Die Entscheidungen sind uns nicht leicht gefallen

By | 18. Mai 2016
Bundestrainer Joachim Löw

Steindy / Wikimedia

Bundestrainer Joachim Löw hat gestern in Berlin seinen vorläufiges EM-Aufgebot bestehend aus 27 Spielern bekannt gegeben. Der 55-jährige Weltmeister-Trainer betonte dabei, dass die einzelnen Entscheidungen ihm nicht leicht gefallen sind. Erfahrt hier mehr über die Bekanntgabe des vorläufigen EM-Kaders und wie Löw seine Nominierungen kommentiert hat.

Wie vor jedem großen Turnier stellt sich auch vor der EM 2016 in Frankreich die Frage wer den Sprung in das deutsche Aufgebot schafft. Bundestrainer Joachim Löw hat gestern seinen vorläufigen Kader bekannt geben und dabei insgesamt 27 Spieler nominiert. Vier davon werden bis Ende Mai noch gestrichen, dann nämlich muss Löw seinen finalen 23-Mann starken Kader bei der UEFA einreichen.

Löw äußerte sich im Rahmen einer Pressekonferenz wie folgt zu seiner Kadernominierung: „Die Entscheidungen sind uns wahrlich nicht leicht gefallen. Wir sind Weltmeister, aber wir starten bei Null. Es geht darum, in den nächsten Wochen ein bedingungsloses Miteinander für ein Ziel zu schaffen. Wir sind selbstbewusst, aber nicht überheblich. Wir sind stark, aber nicht unbesiegbar.“

Neben zahlreichen Youngstern wie Julian Weigl, Joshua Kimmich, Leroy Sane und Julian Brandt gibt es auch einige Spieler den Sprung nicht zur EM geschafft haben, hierzu zählen z.B. Erik Durm, Marcel Schmelzer oder Kevin Trapp. Laut Löw sind diese aber weiterhin Teil der Nationalmannschaft und können sich nach der EURO erneut beweisen: „Sie werden eine Weile brauchen. Aber es geht weiter. Das muss nicht das Aus bedeuten. Jeder könnte nach der EM eine neue Chance bekommen.“

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