EM 2016: Mario Gomez schießt Deutschland zum 1:0-Erfolg gegen Nordirland

By | 22. Juni 2016
EM 2016: Mario Gomez schießt Deutschland zum 1:0-Erfolg gegen Nordirland

Foto: em2016-frankreich.net

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich zum Abschluss der EM-Vorrundenphase mit 1:0 gegen Nordirland durchgesetzt und damit den ersten Platz in der Gruppe C gesichert. Mario Gomez erzielte den entscheidenden Treffer im Pariser Prinzenpark.

Nach dem durchwachsenen 0:0-Unentschieden am vergangenen Donnerstag gegen Polen hat die deutsche Nationalmannschaft die Gruppenphase bei der EURO 2016 mit einem Sieg beendet. Im Pariser Prinzenpark setzte sich das Team von Joachim Löw mit 1:0 gegen Nordirland durch und zieht damit als Gruppenerster ins EM-Achtelfinale ein.

Vor knapp 45.000 Zuschauern im ausverkauften Parc des Princes erzielte Mario Gomez  in der 29 Minute nach schöner Vorarbeit von Thomas Müller das einzige und damit entscheidende Tor für die DFB-Elf. Auch wenn Deutschland sich in der Folge zahlreiche Torchancen erspielte, blieb es bei diesem knappen Ergebnis. In der Defensive war der Weltmeister zu keiner Zeit gefragt gegen harmlose Nordiren.

Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich nach dem Sieg grundsätzlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben sehr gute Chancen herausgespielt, aber viele Chancen vergeben. Der Gegner hatte keine Torchancen, wir hätten einfach vor dem Tor zielstrebiger und konsequenter sein. Es war spielerisch gut, aber es hätte souveräner sein müssen.“

Die Zusammenfassung des Spiels kann man sich online bei den Kollegen der ARD Sportschau in der Online Mediathek nochmals anschauen.

Als Sieger der Gruppe C bestreitet Deutschland sein EM-Achtelfinale am kommenden Sonntag um 18 Uhr in Lille. Der Gegner wird heute noch ermittelt. Es ist einer der besten Gruppendritten aus den Gruppen A oder B, also entweder Albanien oder die Slowakei. Sehr wahrscheinlich sind es die Slowaken. Kurios, auch Nordirland (3 Punkte, Torverhältnis 2:2) ist dank des Sieges der Türkei über Tschechien schon als einer der vier besten Gruppendritten für die K.o.-Phase qualifiziert und trifft nun auf Wales oder Frankreich.

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